Stigmatisierung und Diskriminierung: Weiterbildungsreihe und Austauschforum

Anliegen: Stigmatisierung und Diskriminierung stellen bedeutende gesellschaftliche Herausforderungen dar, die vulnerable Gruppen wie Menschen mit Mental Health Conditions und psychosozialen Behinderungen und andere Personengruppen mit Marginalisierungserfahrungen betreffen. Stereotpye und Vorurteile und daraus entstehende Ausgrenzungserfahrungen schränken nicht nur die Lebensqualität und Teilhabe der Betroffenen massiv ein, sondern stehen auch der Verwirklichung von sozialer Gerechtigkeit und Inklusion entgegen.

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Neue Ausgabe der Zeitschrift Klinische Sozialarbeit: Supervision im Gesundheitswesen – Potenziale und Herausforderungen

Supervision gilt in der psychosozialen Praxis als ein wesentliches Instrument der Qualitätssicherung. Ihr Gegenstand ist vor allem die Begleitung und Unterstützung der Arbeit in reflexionsbedürftigen Handlungsfeldern mit den vielfältigen Herausforderungen und Spannungsfeldern, die damit verbunden sind. Ihr Ziel ist, dass professionelles Handeln gelingt. Sowohl ihre wissenschaftlichen und ethischen Leitlinien als auch ihre Handlungsstruktur orientieren sich an den Zielen der Aufrechterhaltung von Autonomie bzw. Selbstbestimmung, Würde und Authentizität der Handlungspraxis derjenigen, die sie in Anspruch nehmen. Als arbeitsweltliches Reflexionsinstrument ist sie mit gesellschaftspolitischen und arbeitsweltlichen Transformationsprozessen konfrontiert, und zwar sowohl über die Lebenswelten der Klient*innen ihrer Supervisand*innen als auch über die Praxisanforderungen in den Organisationsstrukturen ihrer Supervisand*innen. Ein Reflexions- und Beratungsbedarf in der Supervision entsteht gegenwärtig vor allem vor diesem Hintergrund, mit dem eine Verdichtung und Beschleunigung der Arbeit und ihrer Anforderungen verbunden ist.

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Soziale Diagnostik: Weiterbildungsreihe und Austauschforum 2024

Anliegen: Kaum ein Thema wurde in den letzten Jahren über den Diskurs der Fachsozialarbeit hinaus so breit besprochen wie Soziale Diagnostik. Die intensive Auseinandersetzung fußt auf der Professionalisierungsbemühung Sozialer Arbeit, in der die Disziplin mittels (Grundlagen)Publikationen, aber auch weiterführenden Diskursen (u.a. in der trinationalen AG QuaSoDia Koordination von Prof.in Dr.in Anna Lena Rademaker) die Entwicklung und Verstetigung Sozialer Diagnostik vorantreibt. Innerhalb der Klinischen Sozialarbeit nimmt Soziale Diagnostik einen besonderen Stellenwert ein. Das ECCSW als Unterstützungsressource für klinisch-sozialarbeiterische Praktiker:innen hat sich seit 2023 zum Ziel gesetzt, die kontinuierliche Weiterentwicklung klinisch-sozialarbeiterischer Handlungskompetenzen zu unterstützen. Die 120-minütigen Onlineveranstaltungen (via Zoom) sind so konzipiert, dass Expert:innen aus Disziplin wie Praxis Klinischer Sozialarbeit zunächst einen Input zu spezifischen Instrumenten und aktuellen Diskussionen zu Prozessen gestalten. Anschließend sollen diese Inhalte in kleinen Gruppen erprobt und/oder diskutiert werden. Zudem sollen weitere Fragen aufgenommen werden: Welche Ressourcen haben die Teilnehmenden für Soziale Diagnostik in ihrer Praxis? Welchen Herausforderungen sehen sie sich gegenübergestellt? Welche Unterstützung benötigen sie ggfs. aus der Klinischen Sozialarbeit heraus?

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