Call of Papers für die 11. Fachtagung Klinische Sozialarbeit 2022 verlängert bis zum 6. Dezember 2021

Klinische Soziale Arbeit ist darauf ausgerichtet, Klient*innen sozial-professionell dabei zu unterstützen, ihre Gesundheit zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Anzunehmen ist, dass die Wirkungen der Zusammenarbeit von Klient*innen und Sozialarbeiter*innen nicht zufällig zustande kommen, dass also Regelmäßigkeiten der Wirkungserzeugung bestehen. Sobald der Gegenstand «Wirkung» aber genauer gefasst werden soll, stellen sich viele Fragen und Kontroversen brechen auf. So steht u. a. zur Debatte, was genau unter Wirkungen verstanden wird, wie präzise Wirkungen der Sozialen Arbeit erfasst und erklärt werden können und wie nützlich wirkungsbezogene Aussagen für wen sind. Fragen der Effektivität und Effizienz werden zu bestehenden Dienstleistungsangeboten gestellt, aber auch aufgeworfen, wenn innovative Angebote und Finanzierungsmodelle entwickelt werden.

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Digitale Beratung und Therapie in der Zeitschrift Klinische Sozialarbeit

Die Zeitschrift Klinische Sozialarbeit veröffentlichte diesen Monat ein Themenheft zur digitalen Beratung und zu digitalen Formen der psychosozialen Unterstützung. Zu Beginn diskutieren Frank Engel von der Alice Salomon Hochschule Berlin und Udo Seelmeyer von der Fachhochschule Bielefeld die Potenziale und den Stellenwert von Digitalisierung in der aktuellen Beratung. Marc Weinhardt von der Universität Trier geht in seinem Beitrag auf die Veränderungen und den kulturellen Wandel in der Beratung durch digitale Formen der Unterstützung ein. Einen Überblick zum Einsatz digitaler Unterstützungsangebote in der Praxis und Ausbildung der Klinischen Sozialarbeit geben Swantje Notzon und Birte Schiffhauer von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen. Zum Abschluss des Heftes geben Saskia Erhardt und Melanie Zeller von der Fachhochschule Wien einen Einblick in die Ergebnisse ihres Forschungsprojektes „DigiBerTh“ (Digitale Bratung und Therapie in psychosozialen Handlungsfeldern) zur Umsetzung von spezifischen Beratungs- und Therapieformen in virtuellen Settings.

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Die Corona-Pandemie: Herausforderungen, Folgen und Innovationspotentiale für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit

Online-Fachtag am 17. November 2021 von 9:00 – 16:00 Uhr

Der enge Zusammenhang zwischen Gesundheit bzw. Krankheit und sozialer Lage ist wissenschaftlich gesichert und lange bekannt. Gerade während der Corona-Pandemie ist diese Tatsache erneut massiv deutlich geworden und Fachkräfte der Sozialen Arbeit sind damit in verschiedenen Settings und mit unterschiedlichen vulnerablen Personengruppen im Gesundheits- und Sozialwesen in ihrer täglichen Praxis konfrontiert. Mittlerweile sind soziale und gesundheitliche Ungleichheitsdebatten im Zusammenhang mit der Pandemiebekämpfung auch verstärkt in öffentlichen und politischen Diskussionen angekommen. Die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit begegnet den psychosozialen Folgen der SARS-CoV-2-Pandemie mit sozialer Unterstützung, sozialer Sicherung und persönlicher Förderung in der Fallarbeit und im Einzelfall. Gleichzeitig nimmt sie im Hinblick auf die Erfahrungen in der Krise eine Verbesserung der Lebensverhältnisse und des öffentlichen Gesundheitswesens übergreifend in den Blick. Mit der Fachtagung sollen Handlungsbedarfe, politische Forderungen und Innovationen aufgegriffen und abgeleitet werden.

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Klinische Soziale Arbeit in Österreich: Präsentation zum Buch am 22.11.2021 in Wien

Liebe Kolleg*innen und Interessent*innen der Klinischen Sozialen Arbeit,

wir freuen uns, Sie zur Präsentation des aktuell im facultas-Verlag erschienenen Herausgeberbandes „Klinische Soziale Arbeit in Österreich“ einladen zu dürfen.

Das umfassende Praxishandbuch vermittelt theoretisches Wissen und setzt sich mit grundlegenden Konzepten und Theorien der Klinischen Sozialen Arbeit, wie dem biopsychosozialen Konzept, der Salutogenese, der Resilienz, Social Support u.a. auseinander. Ausgewählte Handlungsfelder wie Psychiatrie, Onkologie, Geriatrie, Klinische Soziale Arbeit mit traumatisierten Menschen etc. werden mit ihren theoretischen Bezügen dargestellt. Das Buch bietet Studierenden, Lehrenden und Praktiker*innen einen guten fachlichen Überblick und beteiligt sich am wissenschaftlichen Diskurs der Klinischen Sozialen Arbeit in Österreich.

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Soziale Arbeit im Gesundheitswesen: Aufgaben und Potenziale

Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit findet in sämtlichen Handlungsfeldern der Gesundheitsversorgung statt (z. B. Kliniken, rehabilitative Maßnahmen oder in ambulanten Beratungsstellen). Dennoch spielt die Soziale Arbeit im Gesundheitswesen immer noch eine eher randständige Rolle. Durch ihre interdisziplinäre und multiperspektivische Ausrichtung mit dem Fokus zur Förderung sozialer Teilhabe und Selbststimmung sowie dem Fokus zur Gestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse leistet Soziale Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung. Das ARCHIV für Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit veröffentlichte diesen Monat ein Themenheft zur gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit. Im Rahmen des Themenheftes wird in verschiedenen Beiträgen das Potenzial der Sozialen Arbeit für das Gesundheitswesen sichtbar gemacht.

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Online-Symposium „Soziale Diagnostik“

Seit vielen Jahren dient die Tagungsreihe „Soziale Diagnostik“ als Diskurs-Plattform zu diesem Themenbereich im deutschsprachigen Raum. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die für Februar 2020 in München geplante Präsenz-Tagung leider nicht realisiert werden. Um die Möglichkeit zu einer fachlichen Auseinandersetzung zu Fragen von Diagnostik in Theorie und Praxis in Deutschland, der Schweiz und Österreich aufrecht zu erhalten, führt die Sektion Klinische Sozialarbeit der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit bis zur nächsten Präsenz-Tagung eine kleine Reihe von drei online-Symposien durch. Die dreistündigen Symposien finden im Zeitraum von Dezember 2021 bis März 2022 jeweils an einem Freitagnachmittag statt und sind je einem ausgewählten Thema gewidmet.

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Videovortrag „Hard-to-reach-Klient:innen“ in der sozialpsychiatrischen Versorgung

In der psychosozialen Arbeit wird immer wieder über Klient:innen berichtet, die schwer erreichbar sind, die die professionellen Mitarbeiter:innen vor erheblichen Herausforderungen stellen und nicht in der beabsichtigten Weise von den bestehenden Versorgungssystemen profitieren. In der Klinischen Sozialarbeit hat such zur Bezeichnung dieser Personengruppe der Begriff „hard to reach“ durchgesetzt. Die als schwer erreichbar bezeichneten Klient:innen treten in den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern der psychosozialen Arbeit auf. Ob im Bereich der Wohnungslosenhilfe, im Bereich der Psychiatrie oder Kinder- und Jugendhilfe. Häufig zeichnen sich Hard-to-reach-Klient:innen durch komplexe psychische und multiple Problemlagen aus.

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