Tagungsdokumentation zu Fachtagung „Digitalisierung und neue Perspektiven in der psychosozialen Arbeit“

Der Einsatz digitaler und internetbasierter Technologien hat im Rahmen von gesellschaftlichen Digitalisierungsprozessen in der Beratung, in der psychosozialen Versorgung und in der Praxis der Klinischen Sozialarbeit an Bedeutung gewonnen.

Im Zuge der digitalen Transformation kam es in vielen gesellschaftlichen Bereichen zu grundlegenden strukturellen Veränderungen der Lebenswelten und Kommunikationsformen. Die breite gesellschaftliche Verwendung der vielfältigen digitalen und internetbasierten Technologien sowie der neuen Medien geht mit einer höheren Flexibilisierung und Beschleunigung der sozialen und wirtschaftlichen Lebenswelt sowie des allgemeinen Kommunikations- und Informationsverhaltens einher. Eingebettet in diesen gesellschaftlichen strukturellen Wandel müssen sich auch soziale Organisationen sowie psychosoziale Unterstützungs- und Beratungsangebote mit den veränderten Lebenswelten ihrer Zielgruppen auseinandersetzen.

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Das European Centre for Clinical Social Work e.V. auf der 11. Fachtagung Klinische Sozialarbeit in Olten

Am 09. und 10. Juni 2022 fand die 11. Fachtagung Klinische Sozialarbeit in Olten statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Soziale Arbeit zusammen mit zahlreichen Kooperationspartnern. In diesem Jahr beschäftigte sich die Fachtagung mit dem facettenreichen Thema «Wirkung». Auch das European Centre for Clinical Social Work e.V. (ECCSW) beteiligte sich als Sponsor und als Kooperationspartner an der Durchführung der Fachtagung. In zahlreichen Vortragsreihen waren mehrere Mitglieder des ECCSW an der inhaltlichen Ausgestaltung der Tagung aktiv. Mit der Unterstützung des ZKS Verlages für psychosoziale Medien und des Psychiatrie Verlages organisierten die ehrenamtlichen Mitglieder des Vorstandes und des Kreises der Unterstützer:innen des ECCSW einen Stand mit Büchern, Informationsmaterialien, Flyern und Broschüren rund um das Thema Klinische Sozialarbeit, psychosoziale Interventionen und Forschung in der Klinischen Sozialarbeit.

Marianne Hösl, Saskia Erhardt, Sebastian Ertl, Lisa Große, Karsten Giertz & Maren Bösel (von links nach rechts)

Vortragsreihe „Hard to reach: Was wirkt bei schwer erreichbaren Klient:innen?“ auf der 11. Fachtagung Klinische Sozialarbeit am 09. und 10. Juni 2022 in Olten

Professionell Tätige in der psychosozialen Praxis kennen sie alle: Klient*innen, zu denen es einfach nicht gelingt einen Zugang zu finden und die die Mitarbeitenden regelmäßig an die professionellen Grenzen bringen. In der Klinischen Sozialarbeit hat sich zur Bezeichnung dieser Klientel der kontrovers diskutierte Begriff „hard to reach“ durchgesetzt. Hard-to-reach-Klient*innen zeichnen sich durch komplexe Problemlagen wie chronisch verlaufende psychische Störungen, existenzielle Schwierigkeiten, Stigmatisierung, herausfordernde Verhaltensweisen, kaum oder keine familiären oder freundschaftlichen Kontakte aus. In hohem Maße wirken bei Ihnen psychische Erkrankungen und Beeinträchtigungen in der Lebenswelt zusammen, wodurch sie häufig von Exklusionsprozessen bedroht sind. Aufgrund der komplexen Unterstützungsbedarfe sind Sozialarbeitende aufgefordert, dieser Klientel besondere Angebote zu unterbreiten. Allerdings liegen bisher wenige Erkenntnisse über die Wirkfaktoren und Wirkungen von speziellen Angeboten für diese Zielgruppen vor.

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Glückwünsche zum 15-jährigen Jubiläum des European Centre of Clinical Social Work e.V.

Das European Centre of Clinical Social Work e.V. (ECCSW) feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Jubiläum. Seit der Vereinsgründung kann der Verein auf das Engagement und auf die Unterstützung seiner Mitglieder vertrauen, wofür sich die Vorstandsmitglieder und Mitglieder des Unterstützer:innenkreises herzlich bedanken möchten.

Zum 15-jährigen Jubiläum sind zahlreiche Initiativen für die Mitglieder des ECCSW in diesem Jahr geplant. Zudem wird ein verbandseigenes Themenheft zur Praxis und Forschung der Klinischen Sozialarbeit Ende des Jahres veröffentlicht.

Anlässlich des Jubiläums freuen wir uns besonders über die Glückwünsche von langjährigen Unterstützer:innen und Mitgliedern des ECCSW, die hier nachzulesen und zu hören sind.

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Neue Ausgabe der Zeitschrift Klinische Sozialarbeit zum Thema Forschung in der Klinischen Sozialarbeit

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Klinische Sozialarbeit – Zeitschrift für psychosoziale Praxis und Forschung“ widmet sich dem Thema Forschung in der Klinischen Sozialarbeit. Während noch Anfang der 2000er Jahre in der Fachwelt eine gewisse Ratlosigkeit hinsichtlich der Ausrichtung der Klinischen Sozialarbeit als forschende Disziplin beobachtet werden konnte, kann mittlerweile ein umfassender Bestand an Forschungsarbeiten, Studien und Forschungsprojekten in diesem Bereich festgehalten werden.

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Soziale Teilhabe professionell fördern: Grundlagen und Methoden der qualifizierten Assistenz

Das Bundesteilhabegesetz fordert die qualifizierte Assistenz, die fachlich fundierte Begleitung, Beratung und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen für deren Umsetzung in der Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen es noch keine Standards gibt, wohl aber hilfreiche Methoden. Die beiden Herausgeber Karsten Giertz (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.) und Dieter Röh (HAW Hamburg) sowie die Herausgeberin Lisa Große (Alice Salomon Hochschule Berlin) stellen mit der Unterstützung von zahlreichen Expert*innen diese Methoden und Konzepte im Fachbuch „Soziale Teilhabe professionell fördern“ vor dem Hintergrund von Rahmenbedingungen und gesetzlichen Grundlagen einzeln und praxisbezogen vor. Es handelt sich dabei um das erste Buch zur qualifizierten Assistenz im Bereich der psychosozialen Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen nach SGB IX. Grafiken, Handlungsempfehlungen und Downloadmaterialien unterstreichen die Praxisnähe dieses Handbuches.

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Call of Papers: Entwicklungen und Trends in der Klinischen Sozialarbeit

Die Zeitschrift „Klinische Sozialarbeit – Zeitschrift für Psychosoziale Praxis und Forschung“ wird im Heft 1/2023 den Schwerpunkt „Aktuelle Entwicklungen und Trends in der Klinischen Sozialarbeit“ haben. Verantwortlich für die Schwerpunktausgabe sind Ingo Müller-Baron und Prof. Dr. Yvonne Kahl. Das geplante Heft möchte mit Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis aktuelle Diskurse der klinischen Sozialarbeit abbilden, um zu zeigen, welche zentralen Themenbereiche die Disziplin und Profession umtreiben.

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Videovortrag „Hard-to-reach-Klient:innen“ in der sozialpsychiatrischen Versorgung

In der psychosozialen Arbeit wird immer wieder über Klient:innen berichtet, die schwer erreichbar sind, die die professionellen Mitarbeiter:innen vor erheblichen Herausforderungen stellen und nicht in der beabsichtigten Weise von den bestehenden Versorgungssystemen profitieren. In der Klinischen Sozialarbeit hat such zur Bezeichnung dieser Personengruppe der Begriff „hard to reach“ durchgesetzt. Die als schwer erreichbar bezeichneten Klient:innen treten in den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern der psychosozialen Arbeit auf. Ob im Bereich der Wohnungslosenhilfe, im Bereich der Psychiatrie oder Kinder- und Jugendhilfe. Häufig zeichnen sich Hard-to-reach-Klient:innen durch komplexe psychische und multiple Problemlagen aus.

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