Themenheft: Von Fall zu Fall – Sozialarbeiterisches Case Management

Mit dem Handlungskonzept Case Management-Konzepten soll im Sozial- und Gesundheitswesen Klient*innen mit komplexen Unterstützungsbedarfen adäquat begegnet werden. In der Praxis verliert das Konzept dadurch an Klarheit und die spezifischen Kompetenzen, die die jeweiligen Berufsgruppen in das Case Management einbringen, bleiben verdeckt. So beinhaltet diese Entwicklung die Gefahr, dass Case Management eher technokratisch als reines Fallsteuerungsinstrument mit dem primären Ziel der Kostenreduktion betrachtet wird.

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Themenheft zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) soll im Zusammenhang mit den Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention die vollständige und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Deutschland ermöglicht werden. Seit 2017 unterliegt die Eingliederungshilfe durch das BTHG einem grundlegenden Wandel. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift Klinische Sozialarbeit beschäftigt sich mit den aktuellen Herausforderungen in der Umsetzung des BTHG speziell im Kontext der psychosozialen Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Im Fokus des Themenheftes stehen neben einem allgemeinen Überblick zum Umsetzungsstandes des BTHG die fachlichen Perspektiven und Chancen, die sich aus der Klinische Sozialarbeit für die psychosoziale Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen im Bereich der Eingliederungshilfe ergeben und die BTHG-Umsetzung fachlich unterstützen können.

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Buchveröffentlichung „Borderline verstehen und bewältigen plus das dazugehörige Begleitbuch für Therapie und Selbsthilfe“

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung gehört zu einer psychischen Erkrankung, die mit viel Leid und psychosozialen Beeinträchtigungen einhergeht. Aufgrund der komplexen Unterstützungsbedarfe müssen Betroffene oftmals verschiedene psychiatrische, psychotherapeutische und psychosoziale Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen.

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Buchveröffentlichung: Allgemeines Handlungsmodell Hausbesuche

In der psychosozialen Arbeit gehören aufsuchende Beratungs- und Unterstützungsangebote im eigenen Wohnraum von Klient*innen seit vielen Jahren zu einem wichtigen Bestandteil. Ob bei der Umsetzung von Assistenzleistungen in der eigenen Wohnung im Bereich der Eingliederungshilfe, in der ambulanten Krisenhilfe, in der Bewährungshilfe, in der Familienhilfe oder auch in der aufsuchenden Hilfeplanung in vielen Kontexten der psychosozialen Arbeit finden Hausbesuche statt. Bisher fehlt es jedoch an theoretischen Konzepten und Handlungsorientierungen zur fachlichen Ausgestaltung, Begründung und Reflektion von Hausbesuchen.

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Diagnostisches Fallverstehen für die psychosoziale Arbeit mit geflüchteten Menschen

In der Unterstützung von jungen Menschen mit Fluchterfahrungen werden Sozialarbeitende mit einer Reihe von verschiedenen psychosozialen Problemlagen konfrontiert. Neben besonderen Haltungs- und Handlungskompetenzen (Trauma- und Diskriminierungssensibilität, Vertrauens- und Beziehungsarbeit, Biographiearbeit und Selbstreflektion) erfordert diese Situation von den Sozialarbeitenden auch ein multidimensionales diagnostisches Fallverstehen als fundierte fachliche Grundlage für die Beziehungsarbeit und den Unterstützungsprozess, das neben den psychosozialen Beeinträchtigungen auch die Ressourcen und Stärken, biographische Entwicklung sowie die Lebenswelt der jungen Menschen in den Blick nimmt.

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