Kinderpsychiatrische Therapiestation Luzern

Die KPS bildet zusammen mit der im gleichen Gebäude untergebrachten Kinderpsychiatrischen Tagesklinik ein integriertes Behandlungsangebot.

Dieses besteht aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Therapie, pädagogisch-pflegerischer Betreuung und schulischer Förderung. Die Therapiestation und Tagesklinik führt eine interne Schule, die als kantonale Sonderschule anerkannt ist.

Im Zentrum steht das Wohl der uns anvertrauten Kinder. Nach einer interdisziplinären Abklärungsphase wird für jedes Kind ein auf seine Bedürfnisse abgestimmter Behandlungsplan mit individuellen Zielen und Schwerpunkten erstellt. Diese werden in regelmässigen Standortgesprächen überprüft und wenn nötig angepasst. Die Zusammenarbeit mit den Eltern bzw. der Familie ist uns sehr wichtig. Es finden deshalb regelmässig Eltern- und Familiengespräche statt.

Je nach Verlauf und Entwicklung des Kindes kann es sinnvoll sein, von der stationären auf die tagesklinischen Behandlung zu wechseln oder umgekehrt.

Die Behandlungsdauer in der Kinderpsychiatrischen Therapiestation ist individuell und richtet sich nach den Behandlungszielen. In der Regel beträgt sie einige Monate.

Die Kinderpsychiatrische Therapiestation steht Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren offen, die vorübergehend eine vollstationäre Behandlung brauchen.