Fachtagung Soziale Arbeit und Sucht am 23. März 2022 in Olten

Kaum eine andere chronische Krankheit weist neben medizinischen und psychischen Aspekten auch derart viele soziale Faktoren auf wie der Missbrauch und die Abhängigkeit von Substanzen oder von problematischen Verhaltensweisen. Dabei können soziale Probleme sowohl Mitursache als auch Folgen einer Suchterkrankung sein.

Für den 23. März 2022 laden daher das Institut Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW und der Fachverband Sucht, AvenirSocial und der Schweizer Fachverband Soziale Arbeit im Gesundheitswesen zur Fachtagung Soziale Arbeit und Sucht ein.

Die Fachtagung geht der Frage nach, wie Sucht im Rahmen eines bio-psycho-sozialen Verständnisses wieder verstärkt auch als soziales Problem verstanden und behandelt werden kann. Mit Akteur:innen der Sozialen Arbeit der Suchthilfe und Suchtprävention aus Praxis, Forschung und Aus- & Weiterbildung werden Grundlagen und Good Practices der Sozialen Arbeit in der Suchthilfe diskutiert sowie die Vernetzung der Akteur:innen in der Suchthilfe gefördert. Eine klare Positionierung der Sozialen Arbeit ist eine zentrale Voraussetzung für gelebte Interprofessionalität und für die Optimierung und verbesserte Koordination bestehender Hilfsangebote.

Die Tagung richtet sich in erster Linie an Fachpersonen der Sozialen Arbeit, die in der Suchthilfe und Suchtprävention tätig sind. Die Fachtagung bildet den Beginn eines partizipativen Prozesses, an dem Interessierte in der Folge Empfehlungen und fachliche Standards für die Soziale Arbeit in der Suchthilfe und Suchtprävention erarbeiten.

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier.