Buchveröffentlichung „Adoleszenzpsychiatrie – Teilhabechancen in Klinik und Gemeinde“

Aktuellen Studien zufolge weisen ca. 16 % der Kinder und Jugendlichen Merkmale von psychischen Belastungen auf. Viele psychische Erkrankungen im Erwachsenenalter haben ihren Ursprung vor dem 21. Lebensjahr. Dennoch nimmt nur ein Drittel von ihnen professionelle Unterstützung in Anspruch. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Behandlungs- und Betreuungsangebote mit dem Erreichen des 18. Lebensjahres enden. In den letzten Jahren haben sich deshalb in Deutschland in vielen Regionen Deutschland spezifische Behandlungs- und Unterstützungsangebote für diese Altersgruppe entwickelt, die durch Vernetzung und Kooperation eine kontinuierliche psychosoziale Begleitung sicherstellen wollen. Mit der Unterstützung von zahlreichen Autor*innen stellen die Herausgeberin Antje Werner (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.) sowie die Herausgeber Karsten Giertz (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V.) und Prof. Dr. Michael Kölch (Universitätsmedizin Rostock) in diesem Buch neben fachlichen Grundlagen zahlreiche Erfahrungen aus verschiedenen innovativen Modellprojekten zur Versorgung und Behandlung von adoleszenten Patient*innen vor.

Das Buch ist im Psychiatrie Verlag veröffentlicht. Weitere Informationen zum Inhalt und zu den Autor*innen finden Sie hier im Flyer:

Rückblick zur Lesungsveranstaltung der Stiftung Soziale Psychiatrie zum Buch „Hard to reach: Schwer erreichbare Klientel unterstützen“

Professionell Tätige werden in der psychosozialen und psychiatrischen Praxis immer wieder mit Patient*innen und Klient*innen konfrontiert, zu denen es einfach nicht gelingt einen angemessenen Zugang zu finden und die die Mitarbeitenden regelmäßig an die professionellen Grenzen bringen. Zur Bezeichnung dieser Zielgruppe hat sich in der Fachliteratur der Klinischen Sozialarbeit der kontrovers diskutierte Begriff „hard to reach“ (dt. schwer erreichbar) durchgesetzt. Gemeint sind Klient*innen oder Patient*innen mit komplexen Problemlagen, komorbiden Erkrankungen, herausfordernden Verhaltensweisen und existenziellen Schwierigkeiten, welche aus der Perspektive der Professionellen eine Integration in die bestehenden Behandlungs- und Unterstützungsangebote erschweren. Oftmals wirken bei Ihnen psychische Erkrankungen und Beeinträchtigungen in der Lebenswelt zusammen, wodurch sie häufig von Exklusionsprozessen bedroht sind und nicht in der beabsichtigten Weise von den vorhandenen Unterstützungsangeboten profitieren.

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Tagungsdokumentation zur Veranstaltung „Bindung und psychische Gesundheit in Familie und Gesellschaft“

Mittlerweile weisen zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse auf den bedeutsamen Einfluss von frühen Bindungserfahrungen auf die psychische und körperliche Gesundheit hin. Historisch gesehen ist dies keine Selbstverständlichkeit. Umso wichtiger ist es, diesen Themen über verschiedene Zugänge Raum zu geben.

Hierzu veranstaltete die Landeskoordination Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit dem European Centre of Clinical Social Work e.V., dem Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. und der Fachhochschule Campus Wien am 18. Oktober 2022 die Online-Veranstaltung „Bindung und psychische Gesundheit in Familie und Gesellschaft“.

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Digitale Sprechstunden zu den Auswirkungen von Krieg und Flucht bei kleinen Kindern und ihren Familien für Fachkräfte

Menschen mit Fluchterfahrung werden mit zahlreichen psychosozialen Belastungen konfrontiert. Insbesondere für Kinder können sich die Auswirkungen von Krieg und Flucht negativ auf die Entwicklung und Gesundheit auswirken. In der Unterstützung dieser Zielgruppe sehen sich Fachkräfte oftmals mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert.

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Neue Ausgabe der Zeitschrift Klinische Sozialarbeit zu aktuellen Themen der Zeit

Ob Weltwirtschaftskrise, Klimakrise, COVID-19-Pandemie oder Ukraine-Konflikt, durch die zunehmenden Globalisierungsprozesse und die digitale Vernetzung wirken sich auch hierzulande die weltweiten Entwicklungen unmittelbar auf den Alltag vieler Menschen aus. Die Folgen der verschiedenen Flüchtlingsbewegungen auf die deutsche Gesellschaft, die Einschränkungen im Sozial- und Gesundheitssystem im Zuge der COVID-19-Pandemie sowie die Lebensveränderungen für viele Menschen durch die steigende Inflation im Zusammenhang mit den globalen wirtschaftlichen Veränderungen und den weltweit sinkenden industriellen Ressourcen machen deutlich, wie eng auch die Praxis der Klinischen Sozialarbeit mit diesen Entwicklungen verbunden ist.

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Save-the-date: Fachtagung Klinische Sozialarbeit Coburg am 15. und 16. Juni 2023

Fachtagung Klinische Sozialarbeit

Unter dem Motto „Zwischenmenschliche Beziehungen und Gesundheit – Sozialtherapeutische Beziehungen und Gesundheit“ findet am 15. und 16. Juni an der Hochschule Coburg die 12. Fachtagung Klinische Sozialarbeit statt. Mit der Tagung feiert die Hochschule Coburg den 20. Geburtstag der Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule zum gemeinsamen berufsbegleitenden Masterstudiengang Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit.

Weitere Informationen zum Programm folgen demnächst.

Neuerscheinung Klinische Sozialarbeit: Das Subjekt behandeln – Entwicklung einer Fachsozialarbeit

Klinische Sozialarbeit beansprucht als gesundheitsbezogene Fachsozialarbeit einen eigenständigen sozialen Beratungs- und Behandlungsansatz. Ihre besondere Expertise liegt auf der fallbezogenen Arbeit mit Klient:innen in komplexen bio psycho-sozialen Belastungskonstellationen.

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Tagungsdokumentation zur Fachtagung „Digitalisierung und neue Perspektiven in der psychosozialen Arbeit“

Der Einsatz digitaler und internetbasierter Technologien hat im Rahmen von gesellschaftlichen Digitalisierungsprozessen in der Beratung, in der psychosozialen Versorgung und in der Praxis der Klinischen Sozialarbeit an Bedeutung gewonnen.

Im Zuge der digitalen Transformation kam es in vielen gesellschaftlichen Bereichen zu grundlegenden strukturellen Veränderungen der Lebenswelten und Kommunikationsformen. Die breite gesellschaftliche Verwendung der vielfältigen digitalen und internetbasierten Technologien sowie der neuen Medien geht mit einer höheren Flexibilisierung und Beschleunigung der sozialen und wirtschaftlichen Lebenswelt sowie des allgemeinen Kommunikations- und Informationsverhaltens einher. Eingebettet in diesen gesellschaftlichen strukturellen Wandel müssen sich auch soziale Organisationen sowie psychosoziale Unterstützungs- und Beratungsangebote mit den veränderten Lebenswelten ihrer Zielgruppen auseinandersetzen.

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Das European Centre for Clinical Social Work e.V. auf der 11. Fachtagung Klinische Sozialarbeit in Olten

Am 09. und 10. Juni 2022 fand die 11. Fachtagung Klinische Sozialarbeit in Olten statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Soziale Arbeit zusammen mit zahlreichen Kooperationspartnern. In diesem Jahr beschäftigte sich die Fachtagung mit dem facettenreichen Thema «Wirkung». Auch das European Centre for Clinical Social Work e.V. (ECCSW) beteiligte sich als Sponsor und als Kooperationspartner an der Durchführung der Fachtagung. In zahlreichen Vortragsreihen waren mehrere Mitglieder des ECCSW an der inhaltlichen Ausgestaltung der Tagung aktiv. Mit der Unterstützung des ZKS Verlages für psychosoziale Medien und des Psychiatrie Verlages organisierten die ehrenamtlichen Mitglieder des Vorstandes und des Kreises der Unterstützer:innen des ECCSW einen Stand mit Büchern, Informationsmaterialien, Flyern und Broschüren rund um das Thema Klinische Sozialarbeit, psychosoziale Interventionen und Forschung in der Klinischen Sozialarbeit.

Marianne Hösl, Saskia Erhardt, Sebastian Ertl, Lisa Große, Karsten Giertz & Maren Bösel (von links nach rechts)

Glückwünsche zum 15-jährigen Jubiläum des European Centre of Clinical Social Work e.V.

Das European Centre of Clinical Social Work e.V. (ECCSW) feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Jubiläum. Seit der Vereinsgründung kann der Verein auf das Engagement und auf die Unterstützung seiner Mitglieder vertrauen, wofür sich die Vorstandsmitglieder und Mitglieder des Unterstützer:innenkreises herzlich bedanken möchten.

Zum 15-jährigen Jubiläum sind zahlreiche Initiativen für die Mitglieder des ECCSW in diesem Jahr geplant. Zudem wird ein verbandseigenes Themenheft zur Praxis und Forschung der Klinischen Sozialarbeit Ende des Jahres veröffentlicht.

Anlässlich des Jubiläums freuen wir uns besonders über die Glückwünsche von langjährigen Unterstützer:innen und Mitgliedern des ECCSW, die hier nachzulesen und zu hören sind.

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